Rheumatologische Praxis am Feuersee, Dr. Weidner, Dr. Engel
Feuersee Stuttgart West

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

bezüglich der vielen Anfragen zur aktuellen Corona-Virus-Problematik verweisen wir auf die unten stehende Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Sollten Sie typische Zeichen einer Corona-Virus-Infektion bemerken, wie Husten, Fieber und/oder Schnupfen, bitten wir Sie, die Praxis nicht aufzusuchen, sondern uns zu kontaktieren.

Ihre Ärzte
Dr. Andreas Engel und Dr. Sven Weidner

 

Maßnahmen unter rheumatologischer Basistherapie im Zusammenhang mit den Infektionsrisiken durch COVID-19

im Rahmen seiner Aufgaben zur Bewertung der augenblicklichen Infektion mit COVID-19 und zur Empfehlung zur Eindämmung der Infektionen mit dem Virus hat das Robert Koch Institut (RKI) eine aktuelle Risikobewertung zu COVID-19 vorgenommen sowie Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf veröffentlicht.

Patienten mit einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht (wie aktive entzündlich-rheumatische Erkrankungen) gehören ebenso zu den Risikogruppen wie Patienten unter Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken. Zu den empfohlenen Maßnahmen, die diese Personen anwenden sollen, gehören

  • die Vervollständigung des Impfschutzes, insbesondere gegen Influenza, aber auch gegen Keuchhusten und Pneumokokken;
  • Konsequente Hygiene:
    kein Händedruck mit Anderen (das ist nicht unhöflich sondern vorausschauend); regelmäßiges Händewaschen nach Kontakt mit Anderen; striktes Vermeiden von Berührungen des eigenen Gesichts mit den eigenen Händen, ohne diese vorher gewaschen zu haben.
    Beim Niesen:
    Wegdrehen, in ein Taschentuch niesen oder in die Armbeuge niesen wenn kein Taschentuch zur Hand ist; bitte nicht in die Hand niesen; Händewaschen nach dem Niesen und/oder Schnäuzen; Keine mehrfache Nutzung eines Papiertaschentuchs
  • Abstand zu Erkrankten
  • Meiden von größeren Menschenansammlungen 
  • Vermeiden nicht notwendiger Reisen

Daneben sind weitere Maßnahmen definiert, die nach Möglichkeit umgesetzt werden sollten. 

Die DGRh empfiehlt, die vom RKI empfohlenen Maßnahmen zu beachten und – wie dort beschrieben – nach Möglichkeit umzusetzen. Ein Absetzen einer Basistherapie allein aus Furcht vor einer Infektion mit COVID-19 wird wegen des Risikos der Reaktivierung der rheumatologischen Erkrankung und der dadurch und/oder durch die dann notwendige Glukokortikoidtherapie kompromittierten Immunabwehr weiterhin nicht empfohlen.

Die DRGh weist ausdrücklich darauf hin, dass es zur Zeit keine belastbaren Daten zum Risiko einer COVID-19-Infektion unter laufender immunsuppressiver Therapie gibt. Evidenzbasierte Empfehlungen zum Umgang mit einer immunsuppressiven Therapie in Bezug auf die COVID-19-Infektion kann es daher nicht geben.

Für den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V.
Prof. Dr. med. Hendrik Schulze-Koops (Präsident)

 

Rheumatologische Schwerpunktpraxis am Feuersee
Dr. med. Andreas Engel  •  Dr. med. Sven Weidner
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